Auch im Mittelalter wusste man schon, was zu jedem guten Fest dazugehört: das Tanzen. Anders als heute, wo man entweder im festen Paar oder auch ganz alleine auf der Tanzfläche steht, war der historische Tanz ein sehr geselliger Spaß. Viele der alten Tänze sind leicht zu lernen und lassen sich ohne Vorwissen mit viel Spaß auch mit dem Publikum auf einer Veranstaltung tanzen. Sie fördern teilweise sogar den Kontakt zwischen den Besuchern, da im laufe eines Tanzes oftmals der Tanzpartner gewechselt wird und man somit mit vielen Besuchern in Kontakt kommt.

Getanzt wurde sowohl auf dem Dorf als auch in der Burg. Nicht selten kopierten die Adligen die lustigen Bauerntänze und anders herum. Tänze wurden von Generation zu Generation weiter gegeben aber oftmals nicht aufgeschrieben. Erst im Spätmittelalter gibt es die ersten schriftlich überlieferten Tänze, die oftmals auch Benimmregeln für den korrekten Umgang zwischen Herrn und Dame enthalten haben. Neben diesen schriftlich überlieferten Tänzen, die meistens in den höheren Kreisen getanzt wurden, gibt es noch die wenigen mittelalterlichen Tänze, die es über die Tradition bis in unsere Zeit geschafft haben, wir kennen sie heute als Volkstanz.

Generell hatte der Tanz einen schweren Stand in der von der Kirche bestimmten Kultur des Mittelalters. Immer wieder wurden Verbote gegen das wilde Tanzen ausgesprochen. Neben dem Sittenverfall fürchtete man die Tanzwut, eine ansteckende Krankheit, die den Tänzer erfasste und zu allen möglichen Sünden veranlasste.

Unsere befreundeten Tanzgruppen:


Aayla Sinoush

Aayla Sinoush
Aayla Sinoush

Fat Chance Bellydance Style ist eine relativ junge, erdige Tanzrichtung. Sie wurde von verschiedenen orientalischen Tanzstilen beeinflusst und vereint folkloristische Elemente verschiedener Stämme und Völkergruppen.

Begleitet vom Zimbelspiel entführen Sie die Tänzerinnen des Hamburger Tribes Aayla Sinoush mit ihrem Gruppentanz in die Welt des Orients. Das Besondere an dieser Tanzform ist, dass es keine Choreographie gibt! Festgelegte Schritte werden durch “Cues” – also Zeichen durch Körpersprache – aneinandergereiht. So entsteht immer wieder ein neuer Tanz und keine Show gleicht der anderen. Die, die diese Tanzsprache beherrschen, können miteinander tanzen; auch ohne die Worte des Anderen verstehen zu müssen.

Aayla Sinoush
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